Investigativ-Reporter Lars Petersen schaut zurück und widmet sich erneut der Vorgeschichte des Tegel-Volksentscheids vom September. In seinem Beitrag mit dem Titel „Der heikle Umgang der Senatskanzlei mit ihrem Tegel-Brief“ liest sich das so: „Interne Unterlagen zeigen erstmals, wie das Rote Rathaus vor dem Volksentscheid prüfte, ob sie den Anti-TXL-Brief verschicken durfte. Offenbar fühlte man sich unter großem Zeitdruck – mit fragwürdigen Folgen.“ Was Petersens Nachkarten bewirken soll, erschließt sich allerdings nicht, denn die juristische Bewertung des Vorgangs ist final: Die Tegel-Freunde waren mit Ihren Einwänden in zwei Instanzen vor Gericht gescheitert.