Die B.Z. feuert in ihrem Artikel „Kostenfalle Tegel? Von wegen! Geheimgutachten beweist das Gegenteil“ weiter gegen die Schließung des Flughafens. Dafür zitiert Chef-Investigator Petersen unter anderem Zahlen von 1976(!), nach denen der Lämschutzbereich nur 14.000 Wohnungen umfassen würde (Anmerkung: Im Gemeinsamen Landesentwicklungsplan Flughafenstandortentwicklung (LEP FS) in der Fassung vom 30.05.2006 wird die Zahl von 298.500 Betroffenen genannt: „Beim Weiterbetrieb der bestehenden Flughäfen liegt die Anzahl der von Fluglärm im Sinne der Fluglärmbeurteilungsstufe 1 betroffenen Einwohner gegenwärtig bei 225.800 (Realverteilung) bzw. 298.500 (100:100), die Anzahl der (im Sinne der Beurteilungsstufe 2) erhöht Betroffenen liegt gegenwärtig bei 62.100 (Realverteilung) bzw. 98.300 (100:100). Berücksichtigt man zusätzlich eine Erhöhung auf etwa 30 Mio. Pax/a, so liegt die Zahl der Betroffenen entsprechend höher. Daneben ist zu berücksichtigen, dass zusätzlich zu den quantitativ erfassten Betroffenen weitere Anwohner mit Dauerschallpegeln unterhalb 55 dB(A) mehr als nur geringfügig betroffen sind.“ Daraus eine Schlagzeile zu machen, wäre selbst für die B.Z. eine Aufgabe).