Gunnar Schupelius, der die Meinungsseite der B.Z. verantwortet (und dort auch schon mal das Fahrrad als Steinzeittechnologie entlarvt hat), lässt seinem Ärger freien Lauf. Diesmal keilt er gegen die Nachnutzungspläne für den Flughafen Tegel, für die bereits „29 Millionen Euro Steuergeld verfeuert“ worden seien. Dass dies im Verlaufe von sechs Jahren geschehen ist, und für ein Planungsgebiet von immerhin ca. 5 km2 (also 5% des Stadtgebietes von Paris), lässt er unerwähnt. Wenn dieses Geld sparsam ausgegeben wird und bei einer Ausschreibung gemäß den Gesetzen des Landes Berlin der günstigste Anbieter zum Zuge kommt, ist das auch nicht richtig: „Das Geld geht also zu allem Übel auch noch nach auswärts.“ Und die Berliner CDU bekommt ihr Fett weg, weil sie bislang nicht so recht auf den Zug von FDP und „Alternative für Deutschland“ aufspringen möchte.