Der Berliner Senat hat sich auf eine Fortschreibung des sogenannten „Stadtentwicklungsplans Wohnen“ (StEP) geeinigt. Damit ist ein monatelanger Konflikt, der zuletzt durch ein Veto des Regierenden Bürgermeisters gegen die Verabschiedung des Plans eskaliert war, zunächst beigelegt. Über den Plan, der die strategische Grundlage für Planung und Bau von bis zu 200.000 Wohnungen bis ins Jahr 2030 darstellt, berichtet die B.Z. ausführlich unter der Headline „Jetzt steht fest, wie Berlin die Wohnungsnot in den Griff bekommen will.“ Aufgelistet werden die geplanten neuen Stadtquartiere – unter ihnen das Schumacher Quartier (mit 5.000 Wohnungen). Kritisch wird angemerkt: „Unterm Strich ist Platz da für 200.000 Wohnungen, aber auch mindestens 194.000 zusätzliche werden im kommenden Jahrzehnt gebraucht. Bislang hat der Senat sein Jahres-Pensum nie geschafft: 20.000 Wohnungen müssten jährlich fertig werden.“