In Berlin werden die Gewerbeflächen zusehends knapp. Nun hat der Senat mit dem aktualisierten „Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2030“ ein Konzept beschlossen, das Unternehmen neue Ansiedlungen, aber auch Erweiterungen ermöglichen soll. Benannt werden in dem Bericht dazu „40 Gebiete in Berlin, denen langfristig eine herausragende Bedeutung für die gewerblich-industrielle Entwicklung und damit ein hoher Sicherungsbedarf zukommt. Größere Flächen für Gewerbe bieten neben dem heutigen Flughafen Tegel, Gebiete in Buchholz-Nord, Marzahn und Bohnsdorf. […] Für Senatorin Ramona Pop (Grüne) ist damit eine wichtige Abstimmung erfolgt. ‚Inzwischen ist dies der häufigste Flächenkonflikt in der Stadt: Die Wohnbebauung treibt das Gewerbe in die Enge‘, sagte Pop. ‚Aber auch die Wirtschaft braucht dringend mehr Platz.'“ Die IHK und die Berliner Unternehmensverbände applaudieren, die FDP verzichtet auf Einrede gegen die Einbeziehung des Noch-Flughafens Tegel in die Planungen.