Der zentrale Bereich des Flughafens Tegel ist am 1. April von der Berliner Landesdenkmalschutzbehörde in die Denkmalliste eingetragen worden. Über die Unterschutzstellung wird bundesweit berichtet, so auch im ZDF. Der zuständige Senator Klaus Lederer begrüßt den neuen Status des Flughafens und wird in der Morgenpost zitiert: „TXL als anerkanntes Baudenkmal trage zur Attraktivität der geplanten ‚Urban Tech Republic‘ mit der Beuth-Hochschule als Zentrum bei, ist der Kultursenator überzeugt.“ Ganz so einfach ist die Sache nicht, wie der Tagesspiegel-Newsletter „Checkpoint“ am 5. April zu berichten weiß, denn die Beuth Hochschule als künftige Nutzerin des Hexagons im Terminal A sieht ihre Interessen berührt. „Wir kommen zu einem anderen Flughafen – es gibt Krach um TXL: Die Beuth-Hochschule sieht ihre Pläne für den neuen Campus gefährdet, seit Berlins oberster Denkmalschützer Christoph Rauhut die gesamte Anlage für unantastbar erklärte. Auch der Innenring des Oktagons (sic!) mit Parkhaus und Straßen soll ‚erschließbar und erfahrbar‘ bleiben – doch genau da will die Hochschule ihre Labore bauen. Beuth-Vizepräsident Hans Gerber sagte gestern dem Checkpoint: ‚Die uneingeschränkte Nutzung der Innenflächen ist für uns unabdingbar.‘ Rauhut erwidert: ‚Wir können noch Wege finden.'“