Im Koalitionsausschuss kam der Vorschlag für einen „Plan B“ für den BER auf den Tisch – dies für den Fall, dass das Hauptterminal zum angepeilten Datum nicht voll betriebsfähig sein sollte. Rund zehn Millionen Passagiere sollten demnach in temporären Bauten nach dem Vorbild mobiler Messehallen abgefertigt und dann mit einem Bus-Shuttle zu den Nord- und Südpiers transportiert werden. Nach der Sitzung sah aber alles wieder anders aus. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup beharrte darauf, dass die Kapazitäten des BER mit seinem Masterplan (einschließlich der Zusatzterminals) doch ausreichen würden, und setzte sich mit seiner Haltung durch.