„Weiterbetrieb von Flughafen Tegel ist laut Gutachten möglich“ vermeldet die Morgenpost und bezieht sich auf eine Expertise, die von „Frontier Economics“ im Auftrag von Ryanair verfasst wurde. „Wirtschaftlicher Bedarf“ wird festgestellt und die juristischen Probleme werden für „lösbar“ erklärt („Wir helfen unseren Kunden, auf Basis gesicherter Erkenntnisse stichhaltige Argumente zu entwickeln“, so die Selbstdarstellung von Frontier Economics). Vorgestellt wurden diese Erkenntnisse vom CDU-Generalsekretär Stefan Evers – auch die Fragestellungen der von Ryanair bezahlten Expertise waren mit der CDU abgesprochen (den Weiterbetrieb von Tegel soll aber der Steuerzahler schultern, nicht etwa Ryanair). Der Tagesspiegel-Checkpoint kommentiert das Ganze spitz: „Die sympathische Fluglinie Ryanair, bekannt aus Debatten um Freiberufler-Crews, Stehplätze und WC-Gebühren, fliegt jetzt gemeinsam mit Teilen der 17,6%-Volkspartei CDU auf TXL.“