Der Flughafen Berlin-Tegel darf auch zu später Stunde beflogen werden – die Statistik für 2018 liegt vor und die Berliner Zeitung berichtet: „Danach gab es auf dem am stärksten genutzten Flughafen dieser Region im vergangenen Jahr 10123 Starts und Landungen zwischen 22 und 5.59 Uhr – deutlich mehr als in früheren Jahren.“ Die Belastung der Anwohner daraus ist enorm, SPD-Fraktionsvize Jörg Stroedter fordert mit seinen Koalitionspartnern Änderungen bei der Flughafenentgeltordnung, um für Spät- und Nachtflüge hohe Zuschläge festzulegen. Die FDP hingegen wünscht Tegel weiter zu betreiben. „Mit der Kombination von BER und TXL würden die Starts und Landungen in Tegel rapide zurückgehen“, wird Fraktionschef Sebastian Czaja zitiert. „Eine Start- und Landebahn reiche dann aus.“