In einem sehr lesenswerten Artikel befasst sich Jürgen Fenk, Chairman des Urban Land Institute Germany, mit den Perspektiven Berlins. Er sieht die Stärken der Stadt in ihrer Vielfalt und auch in Ihrer Widerspenstigkeit: „Ob gigantisch groß wie Neom in Saudi-Arabien oder in kleinerem Maßstab wie die Hauptquartiere der Tech-Giganten im Silicon Valley, werden immer mehr triumphale Digitalisierungskathedralen errichtet. Ein Späti mit über 50 Biersorten im Angebot oder gar eine verrauchte Eckkneipe ist hier nicht vorgesehen oder überhaupt vorstellbar.“ Auch das Projekt Berlin TXL wird hier erwähnt: „Areale wie der mittelfristig wohl schließende Flughafen Tegel erwarten ihre Wiedergeburt als attraktives Quartier in Form von TXL – The Urban Tech Republic and the Schumacher Quarter, das Smart-City-Aspekte, gemischte Nutzungsformen und weitere innovative Stadt-Ideen zelebrieren soll.“