Die Parteien in Berlin bringen sich für den Volksentscheid am 24. September in Stellung – so auch der Landesverband der Linken, der eine Kampagne gegen die Tegel-Offenhaltung plant. Wie diese inhaltlich aussehen wird, hat der Verkehrsexperte der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Harald Wolf, in einem Papier unter dem Titel »Warum Tegel geschlossen werden muss« zusammgefasst. Angestrebt wird ein Bündnis mit Initiativen, Gewerkschaftern und IHK sowie den Koalitionspartnern von der SPD und den Grünen. In dem Papier wird zudem „auf die Planungen für die Zeit nach der Schließung verwiesen, die durch eine Offenhaltung obsolet wären: der neue 250 Hektar große Stadtpark, 10.000 Wohnungen, der Campus für die Beuth-Hochschule und die »Urban Tech Republic« als High-Tech-Standort mit einem Potenzial von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen.“