Das Tauziehen im BER-Untersuchungsausschuss geht weiter. Der Tagesspiegel berichtet über eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PWC), die 2016 im Auftrag des damaligen Flughafenchefs Karsten Mühlenfeld geprüft hatte „ob und wie rentabel eine ‚langfristige Betriebsfortführung des Flughafens Tegel wäre.‘“ Bisher hatten die Koalitionäre im Untersuchungsausschuss eine Veröffentlichung verhindert, nun kommt der Wissenschaftliche Dienst des Abgeordnetenhauses zu dem Schluss, dass das Gutachten vorgelegt werden muss. Angeblich wäre „nach den Berechnungen von PWC sowohl ein Weiterbetrieb von Tegel mit aktueller Kapazität von rund 20 Millionen Passagieren pro Jahr als auch mit elf Millionen Passagieren pro Jahr profitabel“, so der Tagesspiegel.