Das Interims-Terminal für den Regierungsflugbetrieb in Schönefeld wird fristgerecht fertiggestellt und wäre zum Jahresende nutzbar. Aber jetzt sperrt sich das zuständige Bundesministerium des Innern sowie für Bau und Heimat (angeführt von Horst Seehofer, CSU), gegen den Eintritt in den Mietvertrag mit der Flughafengesellschaft FBB und beharrt darauf, dass der Umzug von Tegel nach Schönefeld erst mit der Fertigstellung des BER erfolgen soll. Das kostet die FBB Geld (wegen der ausbleibenden Miete, monatlich immerhin EUR 370.000), verursacht Kosten für die notwendige – militärische – Bewachung dieses Terminals und sorgt auch sonst für Ärger, weil darin eine Misstrauenserklärung gegenüber der Terminankündigung „BER geht 2020 in Betrieb“ gesehen wird.