Der Versuch des Autovermieters Sixt, sich mit Stimmenkauf am FDP-Volksbegehren zur Offenhaltung des Flughafens Tegel zu beteiligen, schlägt hohe Wellen in der Berliner Medienöffentlichkeit. Der Landeswahlleitung hat Strafanzeige erstattet, und die FDP rudert zurück, indem sie sich von der Aktion distanziert. Ob das reicht? Die taz stellt die Frage zu den Konsequenzen für das laufende Volksbegehren an Geert Baasen, den Leiter der Geschäftsstelle der Landeswahlleitung: „Aber wenn dieses am Ende knapp zugunsten der Initiatoren ausfiele und unter den 174.000 gültigen Unterschriften womöglich gekaufte seien?“ Die Antwort von Baasen: „Das müssen wir uns dann anschauen.“